
„Mit dem Rauchen aufhören ist kinderleicht, ich habe es schon tausendmal geschafft“, beteuerte einmal der Schriftsteller Mark Twain. Wenn Du es auch schon probiert hast, weißt Du, dass es gar nicht so einfach ist, den Glimmstängeln ein für alle Mal Lebewohl zu sagen.

Mit dem Rauchen aufzuhören muss kein Traum bleiben. Carl erklärt Dir wie’s geht
Schuld an der Sucht ist das Nikotin aus der Tabakpflanze, eine natürliche Droge, die Dich emotional, psychisch und körperlich schnell abhängig macht. Sobald Du Zigarettenqualm einatmest, wird das Nikotin von Deiner Lunge aufgenommen und im Blutkreislauf verteilt – so gelangt es in Sekundenschnelle ins Hirn, wo es seine Wirkung entfaltet. Kurzfristig sorgt Nikotin für höhere Leistungsfähigkeit und Aufmerksamkeit, außerdem werden negative Emotionen wie Stress, Unwohlsein, Müdigkeit und Nervosität unterdrückt.
Klingt gar nicht schlecht, doch die Wirkung hält nicht lange an und generell führt Tabakkonsum zu einer Verschlechterung Deines Allgemeinbefindens. Außerdem birgt das Qualmen erhebliche gesundheitliche Folgeschäden bis hin zu Krebserkrankungen. Es ist also immer eine gute Idee, Deine Schachtel in die Tonne zu kloppen und mit dem Rauchen aufzuhören.
Sobald Du Dich entscheidest aufzuhören, setzen die Entzugserscheinungen ein und Dich packt eine unstillbare Lust auf die nächste Kippe. Weil das Nikotin bei Rauchen für ein unmittelbares Wohlempfinden sorgt, greifen viele Raucher ganz automatisch zur Zigarette, sobald sie sich schlecht fühlen oder ungute Emotionen haben.
Daneben ist der Griff zur Zigarette auch ein tief verwurzeltes, tägliches Ritual im Alltag eines Rauchers. Beim morgendlichen Kaffee, in der Arbeitspause mit den Kollegen, nach dem Essen, als Gesprächseinstieg auf Partys oder die berühmt-berüchtigte Kippe danach: Die Zigarette ist Teil Deines Lebens und spielt oft auch eine Rolle in den Beziehungen zu Deinen Freunden und Bekannten. Um einen Schlussstrich zu ziehen, musst Du also sowohl Deiner Sucht den Kampf ansagen, als auch Deine Gewohnheiten und persönlichen Rituale ändern.
Methoden für‘s Aufhören gibt es wie Sand am Meer: Nikotinpflaster, kalter Entzug, Hypnose, Medikamente, Naturheilmittel, Akupunktur und Gesprächstherapie sind nur einige Möglichkeiten, die Dir helfen können, die Finger von den Glimmstängeln zu lassen. Anstatt ein unfehlbares Allheilmittel anzupreisen (das es natürlich nicht gibt), möchte ich Dir fünf Schritte zeigen, die Dir auf dem Weg zu Deinem Ziel helfen können. Denn mit einer guten Vorbereitung verbesserst Du Deine Chancen auf dauerhafte Abstinenz und entgehst typischen Gefahren.

Leg Dich auf einen Tag fest
Tagebücher stehen vor allem bei unglücklich verliebten Teenagern hoch im Kurs, können Dir aber auch helfen, mit Deinem neuen Leben als Nichtraucher besser klarzukommen. Hier kannst Du, bevor Du endgültig aufhörst, Tag für Tag festhalten wie Du Dich fühlst und was Dich zum Rauchen bewegt hat. So erkennst Du frühzeitig Verhaltensmuster und Gefahrenquellen, die Dich vom rechten Weg abbringen können. Folgende Punkte kannst Du in Deinem kleinen Raucherjournal notieren:
So lernst Du Dein Raucher-Ich noch einmal gründlich kennen, bevor Du es (hoffentlich endgültig) zu Grabe trägst. Wisse um Deine Schwächen, damit sie Dir nicht später zum Verhängnis werden.
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Der häufigste Anlass für den Griff zur Zigarette ist nicht die schiere Sucht, sondern die Macht der Gewohnheit. Das sind persönliche Rituale, die Deinen Tag strukturieren und soziale Anlässe, in denen das gemeinsame Rauchen ein Gefühl der Zusammengehörigkeit erzeugt und einfach dazu gehört. Ein paar kleine Tricks können Dir helfen, diese Situationen zu vermeiden und die obligatorische Zigarette mit etwas anderem zu ersetzen.
Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei, den Glimmstängel ein für alle Mal auszudrücken!

Mach jetzt Schluss!
