
2023 startet mit der Dry January Challenge. So schaffst du es, den guten Vorsatz in die Tat umzusetzen und einen Monat lang keinen Alkohol zu trinken.

Weihnachten ist vorbei, das neue Jahr steht vor der Tür. Wer nach einer großen Silvestersause den 1. Januar mit einem Kater startet, hat erst einmal die Nase voll vom Alkohol. Viele nutzen den ersten Monat des Jahres, um ihre guten Vorsätze in die Tat umzusetzen: abnehmen, Sport treiben, weniger rauchen oder weniger Alkohol trinken. Im Dry January (zu Deutsch “trockener Januar”) verzichtest du komplett auf Spirituosen, um deinen Körper nach einem feucht-fröhlichen Dezember zu regenerieren. Aber bringt das wirklich etwas? Wir klären dich auf.

Der Trend Dry January kommt aus Großbritannien und bedeutet wörtlich übersetzt “trockener Januar”. Die Gesundheitsstiftung “Alcohol Concern” hat die gleichnamige Kampagne 2014 erstmalig ins Leben gerufen, um auf den hohen Alkoholkonsum der Bevölkerung in UK aufmerksam zu machen. Dort zählt übermäßiger Alkoholkonsum nämlich zu den häufigsten Todesursachen der 14- bis 49-Jährigen. Einen Monat lang verzichtest du während der Challenge komplett auf Spirituosen und Alkohol jeder Art. Bier, Wein, Sekt, Cocktails und Schnäpse sind tabu. Alkoholfreie Alternativen und Mocktails sind aber erlaubt.
Die Idee: Besonders zum Jahresende, an Weihnachten und Silvester, wird Alkohol in hohen Maßen konsumiert. Ein alkoholfreier Monat im Anschluss soll verhindern, dass der hohe Alkoholkonsum zur Routine wird. Stattdessen hat der Körper Zeit, sich von den vergangenen Wochen zu erholen. Du kannst deine Fitnessreise neu starten oder deine Abnehm-Ziele wieder frisch verfolgen. Wer einmal abstinent war, dem soll es außerdem leichter fallen, auch zukünftig weniger Alkohol zu trinken.
Gesunde & alkoholfreie Drinks: Unsere leckersten Rezepte

Einen Monat Abstinenz – bringt das was? Und ob! Alkohol-Fasten hat zahlreiche positive Auswirkungen auf Körper, Fitnesslevel, Gewicht, Psyche und Alltag, zum Beispiel:
Außerdem zeigte eine Untersuchung der Universität von Sussex, dass insbesondere Personen mit einem zuvor hohen Alkoholkonsum langfristig das Gefühl haben, ihr Trinkverhalten besser kontrollieren zu können. Noch Monate später haben Studienteilnehmer*innen weniger Alkohol konsumiert als vor der Challenge.
Alkohol-Fasten kann also ein guter Einstieg sein, wenn du deinen Konsum auf Dauer reduzieren möchtest. Übrigens: Alkoholfreie Getränke und Speisen sind nicht nur genauso lecker wie alkoholhaltige, sondern auch viel inklusiver! Neben allen, die bewusst weniger trinken wollen, eignen sich die Alternativen nämlich auch für Kinder und Schwangere.
Noch mehr zum Thema: Nimmt man von Alkohol zu?
Wenn du bisher Alkohol getrunken hast, kann es vorkommen, dass deine Mitmenschen dir aus Gewohnheit einen Drink anbieten. Wie reagierst du im Dry January am besten?

Nein sagen kann Überwindung kosten. Vielleicht hast du Angst, unhöflich oder spießig zu wirken. Als Frau* wird Alkoholverzicht oft mit einer möglichen Schwangerschaft in Verbindung gebracht. Das nervt, sollte aber nichts an deiner Entscheidung ändern. Oft reicht schon die richtige Kommunikation, um unangenehmen Situationen oder Missverständnissen vorzubeugen.
Bei allen Tipps steht dein persönliches Wohlbefinden im Vordergrund. Menschen, die dich schätzen, werden deine Entscheidung verstehen. Werden dir Situationen zu ungemütlich, steht es dir immer frei, zu gehen – dir selbst zuliebe.
Ein alkoholfreier Januar ist eine tolle Möglichkeit, um deinen Körper zu regenerieren und neue Kräfte zu sammeln, um deine guten Vorsätze für 2023 in die Tat umzusetzen. Indem du einen Monat lang auf Alkohol verzichtest, kannst du Geld und Kalorien sparen. Du wirst spüren können, wie sich deine Fitness und deine Schlafqualität verbessern. Der bekannte Kater am nächsten Morgen bleibt aus. Vielleicht nimmst du sogar ab oder hast mehr Spaß beim Sex. Wichtig ist, dass du den Monat dazu nutzt, deinen persönlichen Alkoholkonsum besser einzuschätzen und zu kontrollieren.
Dein persönliches Wohlbefinden steht immer an erster Stelle. Du entscheidest, ob du den Dry January verlängern möchtest oder nicht. Gegen einen genussvollen Drink in verantwortungsvollen Abständen sollte auch 2023 nichts einzuwenden sein.
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