
Du hast bestimmt schon mal von Low Carb Ernährung gehört und fragst dich, wie sich das eigentlich im echten Alltag anfühlt? Ich habe eine Woche lang bewusst kohlenhydratarm gegessen, kombiniert mit einem kleinen Workout-Programm von Gymondo.
In diesem Artikel erzähle ich dir ganz ehrlich, wie es mir dabei ging, was auf meinem Teller landete und was ich für mich aus der Woche mitgenommen habe.
Als zweifache Mutter Anfang 30 ist mein Alltag ziemlich vollgepackt, und ich war einfach neugierig, wie sich mein Körper anfühlt, wenn ich für ein paar Tage anders esse als sonst.
Mich hat vor allem interessiert, ob ich mehr Energie für den Tag mit den Kindern habe und wie sich mein Körpergefühl verändert, wenn Kohlenhydrate mal Pause machen. Also habe ich mich für das Sixpack-Programm von Gymondo entschieden, das ein kleines Workout mit einer Woche Low Carb kombiniert und perfekt in das ganzheitliche Fitness- und Wellness-Angebot von Gymondo passt.

Bei einer Low Carb Ernährung reduzierst du deine Kohlenhydrate deutlich; bei einer besonders strengen Variante, der No Carb Ernährung, verzichtest du fast komplett darauf.
Weil Kohlenhydrate normalerweise deine schnellste Energiequelle sind, greift dein Körper dann vermehrt auf Fette und Proteine als Energielieferanten zurück. Diese Umstellung nennt man Ketose und lässt sich mit digitalen Fitness- und Ernährungsprogrammen wie Gymondo gut in den Alltag integrieren.
Kohlenhydrate selbst bestehen im Grunde aus Zuckermolekülen und werden in drei Gruppen unterteilt, je nachdem, wie schnell sie deinen Blutzucker beeinflussen. Genau hier setzt Low Carb an: Weil weniger Kohlenhydrate auf einmal ankommen, bleibt dein Blutzucker stabiler, und auch dein Insulinspiegel schwankt weniger stark.
Das kann sich im Alltag durch eine gleichmäßigere Energieversorgung bemerkbar machen, statt der bekannten Müdigkeit nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit.
Dazu kommt, dass Fette und Proteine dich länger satt halten als Kohlenhydrate, was das Durchhalten oft leichter macht als gedacht.
Als grobe Orientierung gilt bei einer Low-Carb-Ernährung ein Verhältnis von etwa 50 bis 60 Prozent Fett, 20 bis 35 Prozent Eiweiß und 15 bis 20 Prozent Kohlenhydrate, während die besonders strenge No-Carb-Variante meist bei maximal 50 Gramm Kohlenhydraten am Tag liegt, klassisches Low Carb dagegen im Bereich von 50 bis 130 Gramm.
Wenn du mehr über die Vor- und Nachteile dieser Ernährungsweise für dein Training erfahren willst, findest du dazu einen eigenen Artikel im Gymondo Magazin.

Weil Kohlenhydrate erst mal wegfielen, habe ich das über Fette und Proteine ausgeglichen und mich von den GYMONDO Rezeptideen für jede Mahlzeit inspirieren lassen. Auf meinem Einkaufszettel standen unter anderem:

Mir ist dabei aufgefallen, wie stark sich meine Auswahl automatisch in Richtung frischer, unverarbeiteter Produkte verschoben hat. Fertiggerichte fallen bei Low Carb ohnehin fast komplett weg, weil sie oft versteckten Zucker und Kohlenhydrate enthalten, die man auf den ersten Blick gar nicht vermutet.
Da ich normalerweise eher wenig Fleisch esse, hatte ich anfangs Respekt davor, hungrig zu bleiben. Zum Glück war gerade Spargelzeit, und so gab es viel Rührei und Omelette mit Spargel, Bambussprossen, Spinat oder Pilzen. Grüner Salat mit Avocado wurde meine liebste Beilage zu mariniertem Hähnchen, und mit manchen Tools fällt es noch leichter, solche Mahlzeiten im Blick zu behalten.
Zutaten für eine Portion:
Alles verrühren, das Hähnchenbrustfilet darin marinieren, kurz ziehen lassen und braten. Fertig ist eine würzige, saftige Mahlzeit ganz ohne Kohlenhydrate.

Ganz ohne Momente, in denen ich schwach wurde, kam ich nicht durch die Woche. Wenn meine Kinder am Tisch saßen und ihr Abendessen aßen, war ich oft kurz davor, mitzunaschen.
Als Süßfrühstückerin fiel es mir morgens auch nicht leicht, wieder Eier zu essen, statt meinem gewohnten Joghurt mit Früchten und Haferflocken. Am zweiten Tag habe ich mir deshalb einen kleinen Trick einfallen lassen: Ich habe Eisförmchen mit ungesüßtem Früchtetee gefüllt und eingefroren, für die Momente abends vor dem Fernseher, in denen Hände und Kopf einfach etwas zum Knabbern wollten.
Dass die ersten Tage einer Umstellung auf Low Carb mit Müdigkeit oder schlechterer Stimmung einhergehen können, ist übrigens ganz normal, dein Körper muss sich erst auf die neue Energiegewinnung einstellen – Unterstützung bieten dir dabei Online-Fitness- und Ernährungsprogramme wie Gymondo.
Am vierten Tag hatte mein Körper dann einen richtigen Durchhänger. Beim Yoga wurde mir schwindelig, ich hatte Kopfschmerzen und musste einen Gang runterschalten. Genau das zeigt auch, dass eine Umstellung auf Low Carb ein Stück Disziplin und Planung braucht, gerade am Anfang – können Programme dabei Orientierung geben.
Das war für mich ein gutes Signal, auf meinen Körper zu hören und mir die nötige Ruhe zu gönnen, statt mich durchzuzwingen. Ab dem fünften Tag hatte sich mein Körper an die neue Energiegewinnung gewöhnt, und ich fühlte mich wieder fit genug für eine kleine Runde Joggen am Abend – Erfahrungen, die auch viele der Gymondo Erfolgsgeschichten mit Training und Ernährungsumstellung widerspiegeln.

Für mich war die Woche vor allem ein spannendes Experiment mit meinem eigenen Körpergefühl. Ich habe gemerkt, wie stark Energie und Konzentration mit dem hängen, was ich esse, und dass mein Körper beim Sport spürbar mehr Power hat, wenn er auch Kohlenhydrate zur Verfügung hat.
Auf Dauer ist eine No Carb Ernährung deshalb nichts für mich, aber ein bewussterer Umgang mit Kohlenhydraten, besonders bei Weißmehlprodukten, ist bei mir geblieben. Ein kurzes Low Carb Intermezzo kann eine schöne Möglichkeit sein, deinen Körper neu kennenzulernen, ganz ohne Druck und ohne dich dabei über deinen Körper zu ärgern – vor allem, wenn dich ein persönlicher Coach wie Gymondo Plus mit personalisierten Trainings- und Ernährungsfunktionen begleitet.
Wenn du selbst Lust hast, deine Ernährung mal bewusster zu gestalten, findest du mit den Gymondo Ernährungsplänen und Online-Fitnessprogrammen einen Ansatz, der zu deinem Alltag passt; alle wichtigen Hinweise zu Nutzung findest du in deinem Gymondo Accountbereich mit rechtlichen Informationen.

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